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<pre>Die Bayern haben acht ihrer letzten neun Bundesliga-Duelle gegen die Nullfünfer gewinnen können. Allein schon aufgrund dieser beeindruckenden Zahlen würde ich meinem Mainz Bayern Tipp Vorrang einräumen.  <p> Die vergangene Woche war für den VfL sogar komplett zum Vergessen: zuerst der Imageschaden durch den Abgas-Skandal um Klubeigner VW, dann die 1:5-Demontage bei den Bayern und zu guter Letzt ein verschenkter Derbysieg gegen den Tabellenletzten aus Hannover (1:1).  <p>  Ist es einerseits absolut verständlich, dass Leipzig in beiden Fällen auf den offensichtlichen Wettbewerbsnachteil verweist, so ist es andererseits aber doch auch auf eigene Mängel zurückzuführen, dass die gewählte Spielweise stets auf Kosten der Vollzähligkeit ging. <p> Fast schon zurückhaltend mutet dagegen die Prognose an, dass es auch im sonntäglichen Heimspiel der Bayern gegen die Frankfurter Eintracht über 3,5 Treffer zu sehen gibt: <p>  Die souveränen Heimsiege gegen Hannover und Hoffenheim wurden zwar zwischenzeitlich von der gleichfalls absolut gerechtfertigten Niederlage auf Schalke getrübt; selbst die unterlegene Darbietung in der Veltins Arena machte den Mainzern jedoch Mut, dass es nun in der BayArena schon wieder deutlich besser laufen kann.  </pre>


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<pre>Da bei Partien der Ostwestfalen nur äußerst selten beide Mannschaften knipsen, mache ich mich hier auf einen Zu-Null-Sieg des Favoriten gefasst.  <p> Damit dies auch gegen die Bullen gelingt, wird während der Länderspielpause vor allem eines geübt: „der berühmte letzte Pass“. Denn genau an jenem soll es gegen Borussia Dortmund gefehlt haben, um sogar zwei weitere Punkte mitzunehmen.  <p>  Passend dazu hat Schalke in seinen vergangenen sieben Heimspielen stets weniger als 2,5 Tore zugelassen. Die letzten drei direkten Duelle mit Mainz endeten ebenfalls mit unter 2,5 Toren. <p> Teigl wurde im Sommer von RB Leipzig verpflichtet und erdreistete sich, beim Gastspiel in Leipzig — das für die Augsburger mit 1:2 verloren ging — dem Anhang seines Ex-Klubs zuzuwinken. <p>  Nachdem vor wenigen Wochen bereits das Spitzenspiel in Gladbach beschämend deutlich mit 0:5 in die Binsen gegangen war, wurden die Blau-Weißen somit auch vom angehenden Vizemeister als ein eher zufällig ins oberste Tabellendrittel verirrter Fremdkörper enttarnt.  </pre> 


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<pre> Sollte aus dem ersten Saison-Dreier die vielbeschworene Aufbruchsstimmung erwachsen, könnte tatsächlich auch der sächsische Parvenü zu packen sein. Bereits im März durften die Grün-Weißen schließlich erfahren, dass am psychologischen Siedepunkt praktisch nichts unmöglich ist.  <p> Auch die letzten direkten Begegnungen zeigen: zwar trafen in neun der letzten zehn Duelle stets beide Teams, jedoch kam es nur zwei Mal vor, dass ein Team mehr als zwei Tore erzielte — Freiburg im April 2013 (3:1) sowie Hannover im Mai 2014 (3:2).  <p>  Zwei Niederlagen in Folge setzte es für die Breisgauer jedoch seit dem zweiten Spieltag nicht mehr. <p>  Dabei hätte man die Augsburger vor Saisonbeginn gar nicht in diesen „Tabellen-Sphären“ erwartet. Statt um den Liga-Verbleib zu zittern und mitten im Abstiegskampf zu hängen, hat der FCA schon jetzt sämtliche Erwartungen übertroffen. <p>  Der Abstand zu den Top 7 ist schon recht groß. Um wieder ein gewichtiges Wörtchen bei der Verteilung der Europapokalplätze mitreden zu können, ist ein Sieg in Gladbach fast schon Pflicht.  </pre>


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<pre> In den letzten sechs Saisonen haben die Bayern die Dienstreise zu den Nullfünfern jedes Mal souverän erledigt — alle sechs Gastspiele wurden gewonnen. Vier davon sogar ohne Gegentor.  <p> Ganz chancenlos sollte man die Schanzer allerdings nicht einschätzen, denn sie wissen wie man den Leipzigern weh tut. Alle bisherigen drei Meisterschaftsspiele — zwei in der Bundesliga, eines in der Hinrunde — haben die Ingolstädter für sich entschieden.   <p> Dabei bekam die Elf von Domenico Tedesco bereits in den letzten Wochen eine Ahnung davon vermittelt, welch einen Schaden die katastrophal absolvierte erste Etappe angerichtet hat. <p>  Trotz all dieser Erfolge der Sachsen sollte man jedoch keineswegs übersehen, dass die Hasenhüttl-Elf in der gesamten Rückrunde nur sehr inkonstante Leistungen brachte.  <p> Auf etwas Zählbares sind so allmählich aber auch die Gäste angewiesen, die unlängst an zwei deutlich niedrigeren Hürden gescheitert sind: Nach den Niederlagen gegen Freiburg (1:2) und Augsburg (1:3) stecken die Rheinhessen mittlerweile wieder bedrohlich weit unten drin.  </pre>


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<pre> Video: Beim 1:1 im Derby gegen Hannover sah auch Wolfsburg-Coach eine blutleere Darbietung der VfL-Offensive. (Quelle: YouTube/SPOX)  <p> Aus dem Achtungserfolg in der Allianz Arena können die Oberbayern nun natürlich auch eine gesunde Portion Selbstvertrauen für den anstehenden Termin beziehen — geht es um die Heimstärke, dann scheinen München und Gladbach schließlich exakt derselben Kragenweite zu entsprechen.  <p>  Nach der mittlerweile schon zu konstatierenden sechsten Saison-Niederlage springt für Bayer schließlich nicht einmal mehr ein Platz in der obersten Tabellenhälfte heraus. Stattdessen findet sich der Verein in Regionen wieder, in der auch das schwächelnde Freiburg vorerst sesshaft geworden ist. <p>  Quoten Stand vom 14.09.2018, 08:58 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.  <p> Dass der moralische Achtungserfolg in der Allianz Arena nicht auf ewig allein auf weiter Flur verblieb, ist dem mittlerweile auf Schalke eingeheimsten 1:1 zu danken. Im vierten Anlauf hat sich somit nun endlich auch die Werkself etwas Zählbares in einem Auswärtsspiel verschafft.  </pre>


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